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Warenkreditversicherung

Warenkreditversicherung ist eine Webseite von Heydt, Reims & Partner GmbH & Co. KG - kurz: HRP. 

Unter einer Warenkreditversicherung  - WKV

wird in Deutschland die Versicherung oder auch Absicherung des Lieferantenkredites verstanden.

Die Warenkreditversicherung umfasst jedoch nicht Kredite wie Immobilienkredite oder Bankdarlehen.

Was ist ein "Warenkredit"?

  • Lieferung auf Rechnung mit Zahlungsziel (z.B. 30 Tage netto) = Lieferantenkredit HRP pdf-icon
  • Lieferung nur auf ein Zahlungsversprechen hin 
  • dh. idR. ein Kredit 
    - ohne Vertrag
    - ohne Prüfung der Bonität
    - ohne Zinsen 
       . . . im Ergebnis der billigste und einfachste Kredit für den Abnehmer Käufer.

Was sind Forderungen aus "Lieferungen und Leistungen"?

  • Summer aller offenen Forderungen, deren Zahlung offen (dh. versprochen) ist - die Zahlung aber nicht sicher ist!

Der größte Aktivposten der Bilanz ist nicht abgesichert!

Nicht weniger wichtig ist die Funktion der

  • Schadenverhütung durch den Kreditversicherer 

Bevor ein Lieferant einen Abnehmer mit einem Zahlungsziel beliefert, befragt er seinen Kreditversicherer, ob der Debitor für den angefragten Betrag "gut" ist. Der Kreditversicherer teilt dem Versicherungsnehmer seine Kreditentscheidung mit (sog. Kreditlimit). Im Rahmen dieses Limits sind revolvierende Forderungen gegenüber dem versicherten Debitor gegen das Forderungsausfallrisiko und Zahlungsverzug abgesichert.

HRP Warenkdretitversicherung

Abnehmer einer Warenlieferung oder Dienstleistung mit unzureichender Bonität werden nicht versichert. Dafür gibt es Gründe. Der Lieferant sollte in solchen Fällen zu Vorkasse wechseln oder Kreditsicherungen verlangen.

Weitere Informationen zu 

Kreditversicherung für alle Unternehmensgrößen | weltweite Lösungen 

Die Kosten für eine Kreditversicherung sind auf jeden Fall günstiger als ein überraschenden Forderungsausfall.


Zusammensetzung einer Forderung - Beispiel:

 . . . bitte Bild anklicken zum vergrößern.

Auswirkungen auf die Bilanz, wenn die Forderung nicht bezahlt wird und ausgebucht werden muss:

 . . . bitte Bild anklicken zum vergrößern.

Bei der Warenkreditversicherung ist der Ausfall von Forderungen bei Warenlieferungen oder Dienstleistungen Gegenstand des Versicherungsschutzes, weshalb sich in den letzten Jahren auch immer mehr der Begriff Forderungsausfallversicherung etabliert hat.

Unternehmen sichern sich gegen den finanziellen Verlust bei Forderungsausfall ab.

Fällt eine Forderung wegen Insolvenz oder Nichtzahlung des Debitors aus, springt die Kreditversicherung ein - so der Grundgedanke der Kreditversicherung.

Top-Up-Cover           
Über eine Top-Up-Cover Deckung kann sich der Versicherungs­nehmer einer Kredit­versicherung über einen zweiten Kredit­versicherer zusätzlichen Versicherungsschutz für seine Kunden einkaufen. Hierbei werden für bestehende Limite des Erst­kredit­versicherers Zusatzlimite über den Zweitversicherer zur Verfügung gestellt.

X/L Police (Excess of Loss Police)
Die Excess of Loss Police ist geeignet für Unternehmen, die über ein gut organisiertes Debitorenmanagement verfügen und die Forderungsausfälle erst ab einer bestimmten Höhe absichern wollen. Das Versicherungslimit für die Kunden wird vom Versicherungs­nehmer größtenteils selbst festgelegt und es müssen feste Richtlinien in der Bearbeitung des Vertrags eingehalten werden.
Politische Deckung
Neben dem wirtschaftlichen Risiko kann ebenfalls das Ausfall­risiko durch politische Einflüsse (z.B. Krieg, Import- und Export­beschränkungen, Transferbeschränkungen, Inkonvertibilität) abgesichert werden.

Ziehen von Bürgschaften (Unfair Calling) 
Dieses Produkt dient der Absicherung Ihrer Anzahlungs- und Gewährleistungsbürgschaften gegen unberechtigtes Ziehen von Bürgschaften. Beispiel: Ein Projekt im Ausland wird seitens des Auftrag­gebers zeitlich verschoben, die von Ihnen herausgelegte Anzahlungs­bürgschaft wird jedoch unberechtigter Weise gezogen.

Ausführliche Informationen zu Special Products der Kreditversicherung finden Sie auf www.kreditversicherung.net 

Insolvenz | Anfechtungsversicherung

Die Insolvenzordnung ermöglicht es dem Insolvenzverwalter von einem Lieferanten oder Dienstleister, bereits bezahltes Geld zurückzufordern. In der Regel wurden bislang nur Zahlungen der letzten drei Monate vor Insolvenzbeantragung angefochten. Forderungen des Insolvenzverwalters, die darüber hinausgingen, fanden meist nur mit eindeutiger Beweislage juristische Beachtung.

Die aktuelle BGH Rechtsprechung mit Beweiserleichterungen für den Insolvenzverwalter vereinfacht es diesem nun, Zahlungen der letzten zehn Jahre zurückzufordern.

In der Praxis bedeutet dies: Es reicht zunächst aus, dass der Insolvenzverwalter unterstellt, dass der Lieferant von der drohenden Zahlungsunfähigkeit des Kunden wusste, z. B. aufgrund von Vorkasse oder Ratenzahlungen.

Nun muss der Lieferant oder Dienstleister beweisen, dass er von den damaligen Zahlungsschwierigkeiten seines Kunden keine Kenntnis hatte. Wer kann das schon – bei bis zu zehn Jahren zurückliegenden Altfällen?

Lösung
Mit einer Insolvenzanfechtungsversicherung können Unternehmen Kalkulationssicherheit zurückgewinnen. Im Ernstfall ersetzt sie dem Betroffenen die vom Insolvenzverwalter zu Recht angefochtenen Zahlungen. Auf dem Markt befinden sich aktuell sehr unterschiedliche Produkte zu diesem Risiko. Aufgrund der langjährigen und weitreichenden Erfahrung ist HRP in der Lage, hier passende Absicherungslösungen für Unternehmen aufzuzeigen.

Vorteile
Liquiditätsabsicherung | Katastrophenschutz/Existenzabsicherung | Handlungssicherheit im Umgang mit Kunden bzw. Erhaltung der Lieferfähigkeit auch in schwierigeren Zeiten

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Kreditversicherungsmakler, die sich auf die Vermittlung der Versicherungslösungen von Kredit- und Kautionsversicherern als Spezialmakler spezialisiert haben. 

Marktanteile 2013: Beitragsvolumen insgesamt: 862 Mio. Euro

  • Euler Hermes - 45,3%
  • Coface - 21,3%
  • Atradius - 19,0%
  • R+V - 9,4%
  • Zurich - 3,0%
  • Sonstige - 1,3%
  • ACE European Group - 0,6%

Quelle: GDV - Aufteilung der Bruttobeitragseinnahmen 2013

in Deutschland - Österreich und der Schweiz. 

Die Kreditversicherung online - jetzt möglich

Ausführlich finden Sie auf unserer HRP-Webseite: www.kreditversicherung-online.de 

Die Regelungen in §§ 129 ff der Insolvenzordnung geben dem Insolvenzverwalter die Möglichkeit, zu einem früheren Zeitpunkt bereits geleistete Zahlungen des jetzt insolventen Abnehmers unter bestimmten Voraussetzungen anzufechten.

  • Rückzahlung erhaltener Zahlungen ohne „Anrechnung“ bereits erbrachter Gegenleistungen. 

Wenn Sie mehr wissen wollen, dann klicken bitte hier:

Anfechtungsversicherung | 129 ff InsO / Deutschland

Wenn Sie mehr wissen wollen, dann klicken bitte hier: Anfechtungsversicherung ohne Primärvertrag


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Hier Analysebogen Inkasso - wir holen für Sie ein passendes Angebot


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Heydt, Reims & Partner GmbH & Co. KG - kurz: HRP
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